Samstag, 26. Februar 2011

Luthers Erben

Die Großstadt ist anonym. Keiner kennt mehr den anderen. Niemand hört zu. Nimmt Rücksicht. Ach, es ist schlimm. Wenn man jung ist, nutzt man daher soziale Netzwerke, um wieder miteinander in Kontakt zu kommen. Facebook. StudiVZ. Twitter. Doch was tun, wenn man es nicht so mit den neuen Medien hat? Was tun, um sich dennoch aus Isolation und Vereinsamung zu befreien. Was tun, wenn man etwas zu sagen hat und niemand hört hin? Dass es Mittel und Wege gibt, sich dennoch zu Wort zu melden, wusste schon Luther, der seine Thesen einfach an die Kirchentür nagelte. Deshalb freute es uns auch, als wir kürzlich in der Nordendstraße sahen, dass diese Tradition offenbar nicht ausgestorben ist. Herrlich! Ja, wir lieben unser Nordend.



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